So sehen die Kasematten in Zukunft aus

SIEGERPROJEKT VON ARCHITEKTENWETTBEWERB WURDE PRÄSENTIERT.

Am 9. November war es endlich so weit: Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Bürgermeister Mag. Klaus Schneeberger enthüllten das Siegerprojekt des Architektenwettbewerbs, der im Zuge der Revitalisierung und Modernisierung der Kasematten für die Niederösterreichische Landesausstellung 2019 durchgeführt wurde. Das slowenische Architektenbüro Bevk  Perovic arhitekti d.o.o. aus Ljubljana hat das Rennen gemacht. Eine Fachjury um Universitätsprofessor Architekt DI András Palffy wählte den Entwurf aus zehn ausgewählten Einreichungen aus. Insgesamt hatten sich 54 Büros aus dem In- und Ausland beworben.Das Projekt nutzt die Kasematten als verbindende Struktur, um alle Aspekte des neuen Programms mit den Kasematten in ein nahtloses Ganzes zu fügen: Der Weg durch die Kasematten, vom Eingang im Welcome Center in die Neue Galerie sowie in das Café prägt den Charakter des Ortes. Die Kasematten sind damit nicht mehr bloß das versteckte Denkmal, sondern werden zu einem zentralen Ort in der Stadt, zum lebendigen Teil eines Ganzen. Für Wiener Neustadt entstehen zahlreiche neue Nutzungen. Sie lassen ein neues vitales und flexibles Zentrum entstehen und schaffen – verbunden mit der Festung der Stadtmauer und der ganzen Stadt – einen Ort der gleichwertigen Verknüpfung von Geschichte und Gegenwart, Geschichte und Zukunft.

  1. Vorplatz – mit einer leichten Neigung führt er von der Ebene der Stadt hin zum Eingang des Welcome-Centers. Er verbindet den Stadtraum mit dem Bestandsniveau der Kasematten.
  2. Welcome Center – die monumentale Eingangshalle fungiert als Foyer für die Neue Galerie und Kasematten.
  3. Kasematten-Pfad – die bestehenden Räume bilden jene Struktur, die den gesamten Komplex verbindet – die Erfahrung der Kasematten wird zum intrinsischen Teil des gesamten Projekts.
  4. Café – ein Teil der Kasematten wird als Café genutzt, der sich mit einer Patio-Terrasse an der alten Basteimauer zum Park hin öffnet.
  5. Kasematten–Hallen – die drei langgestreckten Gewölberäume werden von allen Einbauten befreit, gereinigt und lassen sich für Aufführungen und Performances nutzen, die ein historisches Ambiente benötigen
  6. Neue Galerie – der multifunktionale Ausstellungs-/Konzert-/Kongresssaal, halb ins Gelände auf das Niveau der Kasematten versenkt, bildet eine Schwelle, einen Filter      zu den dahinter liegenden Parkplätzen.
  7. Belvedere/Lapidarium – die obere Terrasse, die Außen-Fläche auf den Kasematten, auf die man von der Bahngasse über den Stiegenaufgang beim Vorplatz gelangt, wird zum Belvedere Wiener Neustadt –  mit Überblick über den Park und einem Lapidarium für Fundstücke der Ausgrabungen um die Stadtmauer. Außerdem befindet sich hier ein kleines Freiluft-Auditorium.

Auch außerhalb der Öffnungszeiten des gesamten Komplexes bilden der Vorplatz (Kasemattenplatz) und das Belvedere/Lapidarium auf den Kasematten neue öffentliche Räume für Wiener Neustadt. Bis Ende 2018 werden die Bauarbeiten andauern, dann werden die Neue Galerie und die Kasematten für die Landesausstellung 2019 vorbereitet. Nach der Landesausstellung wird die Neue Galerie für Ausstellungen, Konzerte, Kongresse und diverse Veranstaltungen nutzbar sein.

Bis Ende 2018 werden die Bauarbeiten andauern, dann werden die Neue Galerie und die Kasematten für die Landesausstellung 2019 vorbereitet. Nach der Landesausstellung wird die Neue Galerie für Ausstellungen, Konzerte, Kongresse und diverse Veranstaltungen nutzbar sein.

  

         Teil1

 Teil1     Teil3

 Teil4     Teil2