Regionaldirektion NÖ des Bundesamts für Fremdenwesen und Asyl kommt nach Wiener Neustadt – Sobotka/Schneeberger: „Sicherheit in der Stadt wird weiter erhöht!“

Die Regionaldirektion Niederösterreich des Bundesamts für Fremdenwesen und Asyl (BFA) bekomm einen neuen Standort und wird von Traiskirchen nach Wiener Neustadt verlegt, wo es bereits eine
BFA-Außenstelle mit 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gibt.

Die Regionaldirektion wird ab Spätherbst mit zusätzlichen 99 Mitarbeitern in die ehemalige Mode- und Kindergartenschule einziehen. Dies gaben Innenminister Mag. Wolfgang Sobotka und Bürgermeister Mag. Klaus Schneeberger in einer gemeinsamen Pressekonferenz im Wiener Neustädter Rathaus bekannt. Die beiden zogen überdies Zwischenbilanz über die seit Mai bestehenden Schutzzonen am Wiener Neustädter Bahnhof und im Stadtpark.

„Mit der Verlegung der BFA-Regionaldirektion wird der Sicherheitsstandort Wiener Neustadt noch mehr aufgewertet“, so Innenminister Wolfgang Sobotka. Er kündigte außerdem an, dass mittelfristig die Errichtung eines Sicherheitszentrums neben dem Landesgericht geplant ist. Sobotka dazu: „Hier wird dann auch das Stadtpolizeikommando seine neue Heimat finden.“

Bürgermeister Klaus Schneeberger betonte die hervorragende Zusammenarbeit mit dem Innenministerium und den Polizisten vor Ort: „Die Sicherheitslage ist eine ständige Herausforderung. Nur durch die Unterstützung des Ministeriums können wir hier erfolgreich sein. Ich bedanke mich vor allem aber auch für den tagtäglichen Einsatz der Polizistinnen und Polizisten. Die Übersiedlung des BFA bringt uns natürlich wieder einen ganz neuen Stellenwert in der Sicherheit – und darüber hinaus knapp 100 neue Arbeitsplätze in der Stadt.“

Zwischenbilanz Schutzzonen

Seit dem 1. Mai 2017 gibt es in Wiener Neustadt zwei so genannte „Schutzzonen“ am Bahnhof und dem Stadtpark. Diese Zonen wurden zur Bekämpfung der Drogenkriminalität in den beiden Bereichen eingeführt.

Seither gab es in den Zonen insgesamt 223 Betretungsverbote, die seitens der Polizei ausgesprochen wurden. 42 dieser Verbote sind nach wie vor aufrecht, das heißt potentielle Dealer dürfen die Schutzzonen nicht mehr betreten.

Für Bürgermeister Klaus Schneeberger sind die Zonen somit ein großer Erfolg: „Wir werden diesen Weg konsequent fortsetzen. Es zeigt sich, wie wichtig die Einführung der Schutzzonen war. Jetzt gilt es, aus den Erfahrungen die richtigen Schlüsse zu ziehen und in die tägliche Arbeit der Polizistinnen und Polizisten einfließen zu lassen.“

Wiener Neustadt, am 25. August 2017