„Ragweed“-Vorkommen im Stadtgebiet – Stadt wird gegen unangenehmes Beikraut aktiv 

Das unangenehme Beikraut „Ragweed“ wird derzeit zusehends auch im öffentlichen und privaten Raum in Wiener Neustadt bemerkt.

Es handelt sich dabei um eine aus Nordamerika eingeschleppte Pflanze, die bei empfindlichen Personen Allergien auslösen kann und daher so gut als möglich bekämpft werden sollte.

Die Stadt Wiener Neustadt geht aktiv gegen das „Ragweed“ vor, welches zuletzt auch im Bereich des Achtersees – speziell in den Aufforstungen – entdeckt wurde. Als erster Schritt wird dazu an allen Stellen, an denen das möglich ist, mittels Unimog gemäht. Der Bereich bei der Liegewiese sowie dem Sandstrand wird manuell vom Beikraut freigehalten.

Zudem werden die Mäharbeiten in den nächsten Jahren so terminisiert, dass sie kurz vor Blühbeginn starten. Eine Ausbreitung des „Ragweed“ lässt sich so zumindest eindämmen – ein Verhindern der Ausbreitung gestaltet sich insofern schwierig, als dass das Beikraut nahezu keinerlei Ansprüche an Boden und Klima stellt, sogar streusalzresistent ist und daher auch am Rand von Autobahnen zu finden ist, von wo es in die Ortschaften getragen wird.

Die Stadt Wiener Neustadt weist daraufhin, auch im privaten Bereich auf ein etwaiges „Ragweed“-Vorkommen zu achten. Im Fall des Falles empfiehlt sich beim Ausreißen das Tragen von langer Kleidung, Handschuhen und Mundschutz. Die Pflanzen können in einem schwarzen Sack mit dem Restmüll entsorgt werden.

Alle weiteren Informationen finden Sie im Ragweed-Finder des Landes Niederösterreich unter www.ragweedfinder.at.

Wiener Neustadt, am 1. September 2017