Schüler, die neu an die Schule kommen und sofort in den regulären Instrumentalunterricht einsteigen wollen, werden einer körperlichen und geistigen Einstufung unterzogen, um die Eignung für das gewünschte Instrument festzustellen.

Kinder, die hauseigene Früherziehungskurse besucht haben, werden bei der Anmeldung in einen Vorbereitungskurs bevorzugt behandelt. Bei der Gleichartigkeit von instrumentalen Vorkenntnissen und gewähltem Hauptfach werden Schüler in 2er Gruppen in den Hauptfachunterricht ohne nochmalige Überprüfung eingeteilt.

Jedes andere Kind wird nach Anzahl noch verbleibender freier Plätze aufgenommen.
   

Öffentlichkeitsrecht

Durch die Verleihung des Öffentlichkeitsrechtes wird einer Privatschule das Recht übertragen, Zeugnisse über den Erfolg des Schulbesuches auszustellen, die mit der Beweiskraft öffentlicher Urkunden und mit den gleichen Rechtswirkungen ausgestattet sind wie Zeugnisse gleichartiger öffentlicher Schulen.

Ordentliche Schüler sind daher verpflichtet, die für sie vorgesehenen Ergänzungsfächer im Sinne einer umfassenden musischen und musikalischen Ausbildung zu besuchen. Der Besuch ist mit keinen weiteren Kosten verbunden und im Tarif des Schulgeldes bereits enthalten. Auskunft über die zu besuchenden Nebenfächer erteilt der Hauptfachlehrer.

Schüler, die die angegebenen Ergänzungsfächer nicht absolvieren, verlieren den Status des "ordentlichen Schülers" und werden als "außerordentliche Schüler" geführt. Dies bedeutet, (1) dass der "außerordentliche Schüler" kein Zeugnis, sondern lediglich eine Schulbesuchsbestätigung erhält und (2) dass ordentliche Schüler bevorzugt geführt werden. So wird insbesondere bei Ausbildungsplatzmangel am jeweiligen Instrument dem ordentlichen Schüler Vorrang gegeben werden. Der außerordentlich geführte Schüler kann in diesem Fall am Ende jedes Verrechnungsabschnittes seinen Ausbildungsplatz verlieren.